1:2! In Überzahl Spiel verloren.

1. Landesliga 2026/27 | 8. Runde

FOTOS: Rigler

Meisterschaftsspiel vom Freitag, 25. Sept 2026

Wieselburg - Hohenau 1:2

Tore: Zeilinger (9.); Baumgartner (47.), Miesenböck (51.);
SR: Maximilian Weiß, TTI-Arena


Der SC Wieselburg bedankt sich bei WEICHBERGER für die Übernahme der Patronanz sowie bei Kämpfi - alles ums Haus für die Matchballspende im Spiel gegen die ASV Hohenau.

Foto v.l.: Matthias Leichtfried (Weichberger), Max Müller, Obmann Robert Gnant.


Zwei Ausschlüsse, doch Hohenau gewinnt

Zwei Rote Karten gegen Hohenau, dennoch jubelten am Ende die Gäste. Dabei lag Wieselburg nach acht Minuten in Front.

Mit viel Wut im Bauch nach den jüngsten Ergebnissen ging der SC Wieselburg ins Heimspiel gegen Aufsteiger Hohenau/Hausbrunn. Die Braustädter erwischten einen Traumstart, mussten sich am Ende aber trotz langer doppelter Überzahl mit 1:2 geschlagen geben.

Bereits in der achten Minute jubelten die Heimischen. Marcel Doppler setzte sich stark durch und legte uneigennützig für Marcel Zeilinger auf, der nur noch ins leere Tor zum 1:0 einschieben musste. Die Antwort der Gäste ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Hohenau übernahm zunehmend das Kommando, ließ den Ball sicher durch die eigenen Reihen laufen und schnürte Wieselburg zeitweise rund um den Strafraum ein.
Marco Miesenböck verzog zunächst noch knapp, ehe Marko Lörinczi gleich zweimal gefährlich wurde. Zunächst parierte Wieselburg-Keeper Marco Moser einen Kopfball des Hohenauers, wenig später setzte Lörinczi einen Drehschuss über die Latte.

Wiedenbauer hält Hohenau im Spiel
Auch die Gastgeber blieben gefährlich. Marco Talir prüfte Stefan Wiedenbauer mit einem Distanzschuss, wenig später musste der Gäste-Schlussmann sogar zweimal nachfassen, um den zweiten Gegentreffer zu verhindern. Kurz vor der Pause wurde die Partie dann hitziger. Jan Mizerak ging kompromisslos in einen Zweikampf und sah für sein hartes Einsteigen von Schiedsrichter Maximilian Weiß die Rote Karte. Hohenau musste die gesamte zweite Hälfte in Unterzahl bestreiten.

Marcel Zeilinger (r.) erzielt früh die Führung für Wieselburg (9.).


Doppelschlag nach der Pause
Wer erwartet hatte, dass Wieselburg die numerische Überlegenheit ausspielen würde, wurde unmittelbar nach Wiederbeginn eines Besseren belehrt. Gerade einmal eine Minute war gespielt, da verwertete Denis Baumgartner einen hohen Ball in den Strafraum zum 1:1-Ausgleich.
Die Gäste blieben am Drücker und drehten die Partie wenig später vollständig. Nach einer sehenswerten Kombination spielte Joker Luca Gemainer den entscheidenden Pass in die Mitte, wo Marco Miesenböck zum 2:1 einschoss.
Wieselburg-Coach Rainer Hudler reagierte und brachte mit Maximilian Müller und Lukas Henikl frische Kräfte. Müller hatte den Ausgleich rasch auf dem Fuß, verfehlte das Gehäuse aber knapp. Auch Talir scheiterte erneut am überragenden Wiedenbauer.

Hohenau verteidigt mit neun Mann den Sieg
Als Luca Gemainer nach einem Foulspiel ebenfalls die Rote Karte sah, musste Hohenau die Schlussphase sogar mit nur noch neun Spielern bestreiten. Die Braustädter warfen nun alles nach vorne und belagerten den Gäste-Strafraum beinahe im Minutentakt.
Doch Wiedenbauer avancierte endgültig zum Mann des Spiels. Der Hohenau-Keeper pflückte Flanken sicher herunter und blieb auch bei Distanzschüssen souverän. In der Nachspielzeit lag der Ausgleich noch einmal in der Luft, doch Kapitän Sebastian Punz traf nur die Außenstange.
So blieb es beim 2:1-Erfolg des Aufsteigers, der mit großer Moral und einem herausragenden Torhüter drei Punkte aus Wieselburg entführte. Die Braustädter hingegen müssen sich vorwerfen lassen, eine lange Überzahl und zahlreiche Möglichkeiten ungenutzt gelassen zu haben.

Quelle: meinFussball.at