SC RAIKA TRENKWALDER WIESELBURG

Soccer Staffel-ID [1. Klasse West 2000/2001] Print    
 Spielbericht: Spieltag 25 - Samstag, 09 Juni 2001 - 17:30 Uhr
WIESELBURG 9 - 0 Erlauf

Informationen

Spieldatum: Samstag, 09 Juni 2001
Beginn des Spiels: 17:30 Uhr
Austragungsort Sportplatz Wieselburg
Schiedsrichter: Helmut Haiminger
 
Zuschauerzahl : 300

Startaufstellung

Sturm
Mittelfeld
Abwehr
Tormann

Trainer

Auswechslungen

Ereignisse

Zeit Ereignis
77gelbe Kartengelbe Karten (Foul) - Dieter Gröbner
75TorTor (9:0) - Miroslaw Kowalski
70TorTor (8:0) - GĂŒnter Haizinger
67gelbe Kartengelbe Karten (Foul) - Martin Groissböck
66gelbe Karten Markus MĂŒller (Abwehr)
 gelbe Karten Hans Höfler (Mittelfeld) 
65TorTor (7:0) - Karl Einsiedl
61gelbe Kartengelbe Karten (Foul) - Matthias Leichtfried
55gelbe Karten Siegfried Kleindl (Sturm)
 gelbe Karten Johann Pfaffeneder (Sturm) 
48gelbe Karten Laszlo Schön (Sturm)
 gelbe Karten Matthias Leichtfried (Abwehr) 
46TorTor (6:0) - Karl Einsiedl
46Tor Harald Schrittwieser (Tormann)
 Tor Friedrich Hödl (Tormann) 
43Tor Gustav Reiter (Mittelfeld)
 Tor Ephraim Dinc (Mittelfeld) 
43Tor Karl Heinz Haumer (Abwehr)
 Tor Robert Hohenauer (Abwehr) 
38TorTor (5:0) - Karl Einsiedl
35TorTor (4:0) - GĂŒnter Haizinger
32TorTor (3:0) - Laszlo Schön
17TorTor (2:0) - Laszlo Schön
03TorTor (1:0) - Laszlo Schön

 Zusammenfassung
NÖN Woche 24/2001
SCW spielte mit Erlauf Katz & Maus.    
SchĂŒtzenfest / Der Meister der 1. Klasse West fegte die inferioren Erlaufer mit 9:0 vom Platz. Laszlo Schön erzielte lupenreinen Hattrick.

   Um es gleich vorwegzunehmen: Die Kicker des SC Raika Wieselburg trugen ihren Teil zu der anschließenden Meisterfeier mit diesem neuerlichen Kantersieg bei. Die Handl-Elf lieferte zum Abschluss noch einmal eine fantastische Leistung, auch wenn die Gegenwehr der GĂ€ste aus Erlauf nicht gerade die grĂ¶ĂŸte war. Somit bestĂ€tigten die Wieselburger einmal mehr, dass sie als wĂŒrdige Meister-Mannschaft in die Gebietsliga aufsteigen.
   Nun aber zum Geschehen auf dem Spielfeld. Von Beginn weg legten die Heimischen eine hohes Tempo vor. Das FlĂŒgelspiel ĂŒber Markus MĂŒller und Benedikt KammerstĂ€tter funktionierte ĂŒberaus gut. Letzterer sorgte insbesondere in den Anfangsminuten fĂŒr viel Druck ĂŒber die linke Seite.

Schnelle FĂŒhrung

   Die etwa 300 Zuschauer mussten nicht lange auf den ersten Treffer in dieser Partie warten. In der 4. Minute spielte Manndecker Ronald Neumayr Laszlo Schön ideal frei. Der ungarische LegionĂ€r lief alleine auf GĂ€ste-Keeper Gutlederer zu und brachte den Ball problemlos im Tor unter.
   Die Gastgeber blieben weiter am DrĂŒcker. Nur wenige Minuten spĂ€ter wĂ€re eine Flanke von Hannes Sonnleitner von der gegnerischen Abwehr fast ins eigene Tor abgefĂ€lscht worden. Ein Erlaufer Abwehrspieler konnte aber noch rechtzeitig vor der Linie klĂ€ren. Dansch hatte Karl Einsiedl das 2:0 am Fuß. Sein Volley-Schuss aus spitzem Winkel ging aber am Tor vorbei.
   Die BraustĂ€dter nĂŒtzten kurz darauf eine der vielen Unachtsamkeiten der GĂ€ste in den Hinterreihen zum zweiten Treffer. Nach einem schnell abgespielten Freistoß von Hannes Sonnleitner schoss erneut Laszlo Schön ein.
   AllmĂ€hlich schienen die Erlaufer aus ihrer anfĂ€nglichen Lethargie aufzuwachen, ging es doch fĂŒr sie in diesem Match im Fernduell mit Böhlerwerk noch um den Klassenerhalt. Die Kastenhofer-Elf verfĂŒgte nun ĂŒber mehr Spielanteile, konnte aber die Erlauftaler nie wirklich in Gefahr bringen. Ein Schuss von Martin Groisböck von außerhalb der Strafraumgrenze war die einzig nennenswerte Chance vor der Pause.

 

   FĂŒr die Glanzpunkte in dieser Begegnung sorgten weiterhin die Wieselburger. Nach nicht einmal einer halben Stunde scheiterte Schön per Kopf vom "FĂŒnfer“. In der Folge verfehlte ein Haizinger-Schuss aus 20 Metern nur knapp.

DenkwĂŒrdiger Treffer

Der Abstauber von Laszlo Schön nach Schuss von Einsiedl war dann von enormer Bedeutung: Zum ersten war der lupenreine Hattrick von Schön perfekt, zum anderen wurde die magische 100-Tore-Marke egalisiert.
   Diese sollte aber im Verlaufe dieses Aufeinandertreffens noch ĂŒbertroffen werden: Einen Traumhaften Doppelpass mit Miroslaw Kowalski vollendete GĂŒnter Haizinger zum 4:0. Kurz vor der Pause besorgte Karl Einsiedl – etwas glĂŒcklich nach einem Pressball – den fĂŒnften Treffer seiner Mannschaft.
   Wenige Sekunden nach Wiederbeginn konnte das heimische Publikum abermals aufjubeln. Nach einer Maßflanke von Kowalski machte Einsiedl das halbe Dutzend voll. Nun beschrĂ€nkten sich die Hausherren auf das Allernotwendigste und versuchten lediglich, den Ball in den eigenen Reihen zu halten und auf weitere Fehler der Erlaufer zu warten. Dadurch kamen die GĂ€ste etwas mehr auf. In diese Periode fiel auch die vermeintlich grĂ¶ĂŸte Möglichkeit auf den Ehrentreffer. Der fĂŒr Harald Schrittwieser ins Spiel gekommene Ersatz-Tormann Fritz Hödl vereitelte aber mit einer sensationellen Parade einen Schuss von Sigi Kleindl aus kurzer Distanz.
   Quasi im Gegenzug erfolgte aber dann wieder die beinharte ErnĂŒchterung fĂŒr die GĂ€ste. Nach einer herrlichen Kombination mit GĂŒnter Haizinger und Miroslaw Kowalski scorte Einsiedl zum 7:0.

Totale Resignation

Nun war der letzte kleine Widerstand gebrochen. Die Gastgeber aus Wieselburg kamen fast ungehindert in den gegnerischen Strafraum und somit zu ihren nÀchsten Toren.
   Das achte Tor fĂŒr die BraustĂ€dter war eine Parallele des vierten Treffers. Wiederum spielte sich GĂŒnter Haizinger per Doppelpass mit Miroslaw Kowalski ideal frei und hatte daraufhin keine MĂŒhe, den Ball im GehĂ€use von Goalie Gutlederer unterzubringen.
   Dieses Tor bedeutete Treffer Nummer 27 fĂŒr den ehemaligen Bundesliga-Kicker, der sich somit auch zum TorschĂŒtzenkönig bei den Wieselburgern vor Laszlo Schön kĂŒrte. FĂŒnf Minuten spĂ€ter belohnte der an diesem Tag enorm lauffreudige Kowalski mit dem 9:0. Alles wartete nun auf ein zweistelliges Ergebnis, auch die Spieler forcierten noch einmal die Offensive, um den zehnten Treffer noch herbeizufĂŒhren zu können. ZunĂ€chst hatten aber sie noch GlĂŒck beim Schuss des Erlaufers Pfaffeneder, der nur um Zentimeter ĂŒber den Kasten von Goalie Hödl strich. Zudem schienen sich die GĂ€ste noch einmal motiviert zu haben, um wenigstens die schlimmste Peinlichkeit vermeiden zu können. In der Folge verfehlte Haizinger aus aussichtsreicher Position. Was zugleich die letzte Nennenswerte Chance in diesem Spiel darstellte.

HANS-JÖRG POINTNER

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Tabelle 2000/01

1. Klasse West 2000/2001

# Mannschaft Sp Pkt
1 WIESELBURG 26 69
2 Petzenkirchen 26 55
3 Grein 26 48
4 Gresten-Reinsberg 26 47
5 MĂŒnichreith 26 42

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